
Gender und Gesellschaft im Kino
Veranstaltungsort:
Französisches Kulturzentrum (Gymnasium Esteqlal), Kabul
Künstlerische Leitung:
Sandra Schäfer, Elfe
Brandenburger
Künstlerische Programmgestaltung:
Elfe Brandenburger, Diana Saqeb, Sandra Schäfer, Malek Shafi'i, Zara
Zandieh
Produktionsleitung:
DepArtment / Harriet Lesch
Kopienbeschaffung:
Tanja C. Horstmann
Redaktion:
Harriet Lesch, Diana Saqeb, Sandra Schäfer, Malek Shafi'i, Zara Zandieh
Übersetzungen:
Karl Hoffmann, Mohammad Ali Karimi
Produziert von mazefilm in Kooperation mit CACA-Kabul www.cacakabul.org
Seminar:
Eine Kooperation zwischen mazefilm, Armanshahr
Foundation/Open Asia und CACA-Kabul“
Kuratorinnen
Sandra Schäfer (Berlin)
Die Filmemacherin und -kuratorin lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte
Freie Kunst, Politikwissenschaft und Soziologie in Kassel, London und Karlsruhe.
Seit November 2002 hielt sie sich immer wieder in Kabul und Teheran auf,
um in Zusammenarbeit mit Elfe Brandenburger für den dokumentarischen
Film Passing the Rainbow und das Filmfestival Kabul/Teheran: 1979ff zu recherchieren.
Sie hat Filmreihen zu Afghanistan und Teheran in Belfast, Lüneburg,
Karlsruhe und Berlin kuratiert und ist Mitherausgeberin des Buchs Kabul/
Teheran 1979ff: Filmlandschaften, Städte unter Stress und Migration,
das 2006 im b_books-Verlag in Berlin erschienen ist. Videos, Filme und Videoinstallationen
(Auswahl): Traversée de la Mangrove (2006), The Making of a Demonstration
(2004), A Country's new Dawn (2001) und Die unsichtbare Dienstleistung ("The
invisible Services", 2000).
Elfe Brandenburger (Berlin)
Die Filmemacherin war an der KünstlerInnengruppe minimal club
beteiligt, die Theater- und Videoprojekte sowie Bücher und Zeitschriften
produzierte. Seit 1985 arbeitet sie außerdem als Cutterin. Ihre Videoarbeiten,
die u.a. in Kooperation mit Mano Wittmann entstanden, wurden an unterschiedlichen
Orten und Zusammenhängen gezeigt. Von 1998 bis 2006 arbeitete sie an
der 15-teiligen fiktionalen Doku-Soap Le PingPong d'Amour, einem Gruppenprojekt,
welches die bildpolitischen Auseinandersetzungen der Nouvelle Vague austrägt,
theoretisiert und darstellt. Der neueste Film Passing the Rainbow entstand
aus der Zusammenarbeit mit Sandra Schäfer an dem Kurzfilm The Making
of a Demonstration.
Das Filmprogramm SPLICE IN/ SECOND TAKE ist aus der gemeinsamen Arbeit von
Sandra Schäfer und Elfe Brandenburger an dem Film Passing the Rainbow
hervorgegangen.
Diana Saqeb (Kabul)
Die junge afghanische Filmemacherin verbrachte 26 Jahre ihres Lebens
in Teheran und lebt seit einem Jahr wieder in Kabul, wo sie Mitglied der
Künstlergruppe CACA-Kabul ist. Sie hatte zuvor ihr Studium in Filmregie
an der Teheraner Kunsthochschule abgeschlossen.
Ihr erster Dokumentarfilm 25 Darsad ("25 Prozent") handelt von
sechs Parliamentariererinnen und ihren Anstrengungen im Alltag.
Malek Shafi'i (Kabul)
Der 1974 geborene Filmemacher drehte während der letzten acht Jahre
zahlreiche Dokumentarfilme in und außerhalb Afghanistans. Er absolvierte
1999 eine Ausbildung am Islamischen Filminstitut Baagh Ferdaws in Iran und
nahm an einem Kurs zur Filmproduktion in den Niederlanden teil.
Nach 20 Jahren Exil kehrte er nach Kabul zurück, wo er seit fünf
Jahren lebt und das Zentrum für Kunst und Kultur Afghanistan (CACA-Kabul)
gründete. Er arbeitete unter anderem als Berater bei Radio Television
Afghanistan.
Malek Shafi'i hat um die 30 Filme gedreht, von denen einige mit internationalen
Filmpreisen ausgezeichnet wurden. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen:
Up to the Parliament ("Auf zum Parlament"/ 2005), Drought in Hazarajat
("Dürre in Hazarajat"/ 2003), Pamir Territory ("Das
Gebiet Pamir"/ 2003), End of the Earth ("Das Ende der Welt"/
2001).
Zara Zandieh (Berlin)
Die unabhängige Filmemacherin und Videokünstlerin schloss ihren
MA in Gender, Ethnic Studies und Sexualities an der University of East London
ab und lebt heute in Berlin.
In ihrer künstlerischen Arbeit spürt sie Geschichten nach, die
von den Erinnerungen und Reflexionen ihrer ProtagonistInnen geprägt
sind. Sie webt Verbindungen zwischen Gestern und Heute, Hier und Dort, dem
Normativen und dem, was seiner eigenen Norm folgt.
Einige ihrer Filme sind: close-distance (2006), Such a strange time it is,
my dear
(2007) und Meine Geschwister und Ich. (2008).
Gefördert durch die
Kulturstiftung des Bundes

Mit Unterstützung von:
Mama-Cash, Afghanistan Independent Human Rights Commission, GTZ, DED, Heinrich
Boell Stiftung;
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In Kooperation mit:
Afghan Films, Französisches Kulturzentrum (CCF), Goethe-Institute Kabul,
Armanshahr, Donya-ye zan, Mosharekat-e siassi;
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